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Nutzungsklasse

Nutzungsklassen bzw. Beanspruchungsklassen definieren die mögliche Belastung je nach Verwendungsbereich. Dabei werden Faktoren wie die Robustheit des Bodenbelags, die Hitzebeständigkeit, die Stuhlrolleneignung u. v. m. berücksichtigt. Die erste Zahl definiert die Gebrauchsklasse, die zweite die Intensität. Die Abriebfestigkeit wird ggf. zusätzlich durch die Abriebklassen AC 1 bis AC 5 ausgewiesen. Nutzungsklassen gelten neben Laminat und Vinylböden auch für Teppichböden. Es gibt Nutzungsklassen für den privaten, für den gewerblichen und für den industriellen Bereich nach DIN EN 13329: Private Nutzungsklassen: NK 21: geringe Beanspruchung, z.B. im Schlafzimmer NK 22: mittlere Beanspruchung, z.B. im Wohnzimmer NK 23: starke Beanspruchung, z.B. im Flur Gewerbliche Nutzungsklassen: NK 31: geringe Beanspruchung, z.B. kleinere Büros NK 32: mittlere Beanspruchung, z.B. Meeting-Räume NK 33: starke Beanspruchung, z.B. Verkaufsflächen Industrielle Nutzungsklassen: NK 41: geringe Beanspruchung, z.B. Werkstätten mit Gabelstaplern NK 42: mittlere Beanspruchung, z.B. Lagerräume mit regelmäßigem Verkehr NK 43: starke Beanspruchung, hochfrequentierte Böden beispielsweise in Produktions- und Lagerhallen Übrigens: Die Nutzungsklassen sind abwärtskompatibel. Ein Bodenbelag für den gewerblichen Nutzungsbereich lässt sich also problemlos auch im privaten Flur verwenden.
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